5 Punkte, die dir helfen können deinen Alltag besser zu verstehen und zu meistern

Warum wir den Alltag brauchen und wie wir ihm entfliehen können

Der Alltag kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Es kommt sowieso immer alles anders als du denkst.

Arbeiten, Kochen, Aufräumen, Kind abholen, Einkaufen, Termine koordinieren, Geburtstagspartys planen, den Garten bearbeiten und vieles mehr steht jeden Tag auf unserer Liste. Dauernd sind auch noch Entscheidungen zu treffen.

Um all das unter einen Hut zu bekommen müssen wir uns ganz schön was einfallen lassen.

Was verstehst DU unter Alltag?

Tag und All(es)? Dinge, die du jeden Tag gleich machst oder machen musst? Du fragst dich wahrscheinlich manchmal, wozu das Ganze (am Ende sieht man doch nicht viel davon). Und warum wird die Liste immer länger?

Der Vorteil am Alltäglichen ist aber, dass du dir Routinen und positive Angewohnheiten aufbauen kannst. Diese wiederum erleichtern dir das Leben, indem sie dir Entscheidungen abnehmen. Du musst nicht nachdenken, wenn du dir deine Schuhe bindest, wenn du einen Topf Wasser auf den Herd stellst oder dir die Hände wäschst.

Nur ein paar Prozent unserer täglichen Handlungen passieren wirklich bewusst. Der Rest, also der überwiegende Teil, geschieht unbewusst. Wenn du dir also gute Angewohnheiten zulegst, machst du dir das Leben leichter.

Nimm dir 1 Thema (wichtig nur eines) vor und übe jeden Tag, so lange bis du nicht mehr nachdenken musst was du tust. Versuche dran zu bleiben und wenn du nicht alles schaffst an manchen Tagen, dann mach nur eine Kleinigkeit in dem Bereich.

Manche Experten meinen es dauert 21 Tage, neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es bei jedem Menschen unterschiedlich lange dauern kann.

Die meisten Menschen überschätzen, was

Was du für deine Motivation machen kannst

  • Konzentriere dich auf EINE Sache
  • Schalte Ablenkungen aus (Handy, TV, Klingeltöne,…)
  • Erledige kurze Aufgaben gleich (du musst sie irgendwann ja sowieso selber machen)
  • Mach dir eine Liste und streiche alles was du nicht ändern/bearbeiten kannst
  • Mach dir noch eine Liste und streiche alles was unwichtig ist
  • Unterscheide zwischen wichtig und dringend

Was den Unterschied macht – es sollte dir doch deinen Alltag erleichtern ?!

Vieles wurde erfunden um uns den Alltag zu erleichtern. Geschirrspüler, Waschmaschine, Toaster, Staubsauger, … .

Stell dir mal vor es ist Weihnachten. Deine ganze Verwandtschaft ist gekommen. Du hast gekocht und es duftet nach Braten und Keksen. Es gibt Suppe, Nachspeise und noch selbst gebackenes Brot. Dann sind alle weg und deine Küche sieht aus wie nach der Schlacht von Gethysburg.

Ich würde meinen Geschirrspüler nie wieder hergeben und meine Waschmaschine auch nicht.

Aber was ist mit den Geräten, die man euphorisch kauft und dann nach ein paar Wochen unbenützt im Schrank stehen hat. Jedes Mal, wenn du sie ansiehst, bekommst du ein schlechtes Gewissen.

Bei diesen Dingen geht es oft um Wünsche und nicht um Bedürfnisse oder Bedarf. Der Hometrainer, weil ich mehr Sport machen wollte; die Fritteuse, weil sie mit der Hälfte Fett auskommt oder gar keines mehr braucht; die schönen Kunststoffschüsseln für die geplante Gartenparty, die eh nie statt findet.

Macht dir das dein Leben leichter?

Das Problem dabei ist, diese Dinge nehmen Platz weg und bedeuten Arbeit. Und entsorgen musst du sie am Ende auch noch.

Der Schlüssel zur Erleichterung ist recht einfach:

Überlege dir vor dem Kauf, oder bevor du Ja sagst zu etwas Geschenktem, was es für dich ist.

  • Wunsch oder Bedarf?
  • brauche ich das wirklich?
  • brauche ich das jetzt gleich?

Bedarf ist für mich Wasser, Essen, Kleidung und so weiter. Wünsche können sein eine Gartenparty zu veranstalten, sportlicher zu werden zum Beispiel.

Wenn wir hier Achtsamkeit üben und unser Verhalten betrachten, haben wir schon den größten Teil des Weges zurückgelegt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sich lohnt sich damit auseinanderzusetzen. Das hat jetzt nicht mit Minimalismus zu tun. Am ehesten vielleicht noch mit Ressourcenschonung. 🙂

 Energie

Was du machen kannst um aus dem Alltag auszubrechen

Und wenn dich der Alltag mal richtig nervt, weil überall Chaos ist und du das Gefühl hast es geht nichts, dann lass es einen Tag gut sein. Ohne schlechtes Gewissen. Göttinnen kennen das nicht!

Genieße was immer du auch gerade machst!

 

  • Gehe mal einen anderen Weg – zur Arbeit, Schule, …
  • Kauf dir einen Strauß Blumen nur für dich
  • Nimm ein Bad mit Meersalz und Blüten
  • Trink eine Tasse Tee oder heiße Schokolade
  • Übe dich in Dankbarkeit und schreibe zu einem Thema 5 Punkt auf wofür du dankbar bist

Was dir helfen kann, wenn du das Gefühl hast die Zeit rennt dir davon

Probiere es mal mit Achtsamkeit.

Für mich bedeutet es wach sein, sich öffnen. Es kann als eine Form von Aufmerksamkeit beschrieben werden, welche mit einem besonderen Wahrnehmungszustand auftritt. Historisch betrachtet findet man sie in der buddhistischen Lehre und der Meditationspraxis.

Was du von Achtsamkeit lernen kannst

Achtsamkeit kann man üben. Sie macht dich wach und lehrt dich dich zu öffnen. Du nimmst vielleicht Dinge wahr, die dir sonst entgehen. Sie beruhigt deinen Herzschlag und verbessert sogar deine Stimmung.

Auf My Monk (ein tolles Blog voller Inspiration) findest du 10 Wege zu mehr Achtsamkeit und weniger Stress im Leben.

 Meine 3 Favoriten:

  1. Achtsames Atmen: ganz toll bei Stress oder zu vielen Gedanken, funktioniert überall und sofort
  2. Achtsames Zuhören (ja, ich weiß das Thema ist was ganz speziell für mich 😉 )
  3. Keine Spuren hinterlassen

Es gibt viele Methoden mit dem Alltag zu leben und ebenso viele um aus ihm auszubrechen. Aber du hast dein Leben in der Hand. Du kannst dich jeden Tag neu entscheiden wie du sein möchten. Warte nicht bis du mehr Geld oder die 10 Kilo abgenommen oder du eine neue Arbeit hast. Du bist perfekt, so wie du bist!

Wenn du was ändern willst, dann such dir ein Thema aus und bleib dran, vielleicht war ja was für dich dabei.

nimm wahr

 

Ich hoffe mein erster Artikel hier hat dir gefallen.

Schreib mir wie du den Alltag siehst und was deine Tricks sind.

Alles Liebe

Elisa

 

über Elisa

Elisa möchte die Welt verbessern und das Leben leichter machen. Mutter eines behinderten Sohnes (in der Pubertät) und Herrscherin über Chaos sind schon mal gute Voraussetzungen.

9 Replies to “5 Punkte, die dir helfen können deinen Alltag besser zu verstehen und zu meistern”

  1. Weißt Du, was ich zur Zeit manchmal mache um den Alltag nicht wie ALLeTAGe werden zu lassen? Ich stell mir vor, woran ich mich gerne erinnern werde wenn ich 99 Jahre bin. Und so gestalte ich meinen Lebensplan. Bussal

    • Liebe Natascha,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dass dir der Artikel gefallen hat!
      Deine Idee mit den 99 Jahren finde ich ganz toll. Sich zu überlegen was ich machen möchte damit ich mich mit 99 daran erinnere ist genial. Das hilft auch zu entscheiden was mir wichtig ist :-).

      Alles Liebe Elisa

    • Hallo Steffi,

      danke für dienen Kommentar.
      Schön, dass für dich was passendes dabei war. Wir werden das eines nach dem anderen umsetzen ;-).
      Heute hatte ich schon die Idee für den nächsten Artikel.

      Alles Liebe Elisa

  2. Liebe Elisa! Da ist dir ein ganz wunderbarer und gut überlegter Artikel gelungen. Mach weiter so! Echt toll!

    Liebe Grüße, Melanie

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